Individuelle Förderung

Am Leibniz-Gymnasium werden unterschiedlichste Begabungen und Fähigkeiten aller Schüler in verschiedenen Bereichen gefördert und gestärkt. Durch die Vielfalt der Lern­an­ge­bo­te im Unterricht, in Projekten, in Arbeitsgemeinschaften und Wettbewerben und in außerunter­richt­lichen Aktionen ist die bestmögliche Förderung jedes einzelnen Schülers erreichbar.

Sollten Schüler eine weitere Förderung und Unterstützung – besonders zur Absicherung ihrer Leistungsfähigkeit – benötigen, bietet das Leibniz-Gymnasium die Fördermaßnahme „Schüler helfen Schülern“ (ShS) an.

Schüler helfen Schülern (ShS)

In Schüler helfen Schülern (ShS) werden bis zu 5 Schüler derselben Klasse in einem Fach von einem älteren Schüler, dessen Leistungen in diesem Fach sehr gut sind, unterrichtet .Das Lernmaterial wird von dem Fachlehrer der zu unterrichtenden Kinder bereitgestellt. So wird gezielt an den zu erlernenden Kenntnissen der jeweiligen Unterrichtseinheit gearbeitet und das Grundwissen für die nächste Klassenarbeit unterrichtsbegleitend wiederholt.

Was ist ShS?

– von Schülern mit sehr guten Kenntnissen in dem jeweiligen Fach erteilter Förderunterricht

Wann ist ShS nötig?

– Unsicherheit vor Klassenarbeiten

– Schwierigkeiten beim Üben alleine

– Konzentrationsmangel im Unterricht, sodass der Schüler nicht weiß, was er in der nächsten Lernkontrolle leisten muss

– Probleme bei der Lernorganisation

Wie wird ShS durchgeführt?

– freiwillige Teilnahme

– nach Vertragsabschluss verpflichtend

– mit Materialien des Fachlehrers

– in Kleingruppen (bis zu 5 Teilnehmer)

– Zeiteinteilung je nach Gruppe (mind. 45 min wöchentlich)

Welche Voraussetzungen sind nötig?

– regelmäßige verpflichtende Teilnahme

– Bereitschaft zur Bearbeitung zusätzlicher Aufgaben

– Wille zum Erfolg

Was kostet ShS?

– Mindestbeitrag der Eltern: 2,- Euro (zusätzliche Spende für OI erwünscht)

– weitere entstehende Kosten trägt der Förderverein des Leibniz-Gymnasiums

Lernförderung – Tipps für Eltern

Lassen Sie sich hinsichtlich der Förderung Ihres Kindes auf jeden Fall durch den Klassenlehrer und die Fachlehrer beraten und überlegen gemeinsam, wie Ihr Kind gefördert werden kann. Für Gespräche stehen alle Lehrenden des Leibniz-Gymnasiums nicht nur an den Eltern­sprech­tagen, sondern auch in ihren Sprechstunden bereit. Die Sprechstunden sind auf un­se­rer Homepage einsehbar. Individuelle Termine werden unkompliziert mit einer schriftlichen An­frage Ihrerseits über Ihr Kind direkt mit dem jeweiligen Fachlehrer abgesprochen. Be­zie­hen Sie Ihr Kind in Ihre Überlegungen, welche freiwillige Fördermaßnahme wirklich sinnvoll ist, mit ein.

Der so genannte zweite Bildungsmarkt ist riesig und verspricht viel – er ist auch teuer -, aber leider nicht zielgenau. Was die Kinder aktuell in ihrer Schule, in dem betreffenden Fach­un­ter­richt oder auch gerade für die nächste Klassenarbeit brauchen, wird in einer solchen Grup­pe selten geübt. Sicherheit und Erfolgserlebnisse stellen sich auch nach längerer Zeit oftmals nicht ein.

Wenn Ihr Kind an einer ShS-Förderung teilnimmt, sorgen Sie dafür, dass es dort zu jedem Ter­min mit seinen Materialien erscheint, denn die unterrichtenden Schüler erwarten die Kin­der und bereiten den Unterricht vor. Mittlerweile hat sich eine größere Flexibilität der Grup­pen für die Vorbereitung der Klassenarbeiten entwickelt, sodass die Kinder sich auch zu Dop­pel­stunden zum Lernen verabreden. Diese Selbstorganisation der lehrenden und lernenden Schü­ler bedeutet einen weiteren Schritt zur Selbstständigkeit auf beiden Seiten. Insgesamt er­zielen das Konzept und seine Durchführung eine enorme Bereicherung unseres Schul­le­bens, die sich nicht nur auf die Leistungen der Kinder bezieht, sondern auch auf das Mit­einan­der in unserer Schule.

Lernförderung – Tipps für Schülerinnen und Schüler

Mittlerweile ist es an unserer Schule so, dass schon Schüler um ShS-Kurse bitten, die gar kei­ne besonders schlechten Leistungen in dem jeweiligen Fach haben. Es hat sich herum­ge­spro­chen, dass man dort sehr erfolgsorientiert (messbar in Klassenarbeiten) arbeiten kann – und das mit relativ wenig Zeitaufwand. Die Schüler, die euch unterrichten, kennen die Lehrer und wis­sen, worauf es ankommt. Sie wissen selbst am besten, wie sie was am leichtesten lernen konn­ten und können euch das weitergeben.

Wartet nicht erst auf schlechte Lernergebnisse, sondern lasst euch rechtzeitig ShS-Kurse ein­richten. Das könnt ihr über eure Fachlehrer machen. Frau Gehres oder Frau Krahl geben euch eine Anmel­dung. Ratsam ist es, vorher in der Klasse herumzufragen, wer auch noch Interesse an dem Kurs hat – in der Regel hat man mehr Spaß und Erfolg, wenn man nicht ganz alleine ist. Wenn ihr mir eurer Gruppenzusammensetzung nicht klarkommt, geht zu Frau Gehres oder zu Frau Krahl, damit eine andere Einteilung erfolgen kann.

Wenn ihr euch einmal für einen ShS-Kurs entschieden habt, dann geht auch hin, denn die äl­te­ren Schülerinnen und Schüler warten auf euch. Die ganze Sache ist ein gegenseitiges Geben und Nehmen – und da sollten beide Seiten verlässlich sein.

Wenn ihr Gründe zur Kritik habt, kann das nur ein Anlass zu Verbesserungen sein – und dann sprecht ihr mit Frau Gehres oder mit Frau Krahl, die euch an dieser Stelle viel Erfolg wünschen – und allen unter­rich­ten­den Schülern für ihre engagierte Hilfe dankt!

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