Knapper kann ein 2. Platz nicht sein

31. Mai 2017

Weder die angesagten niedrigen Temperaturen noch ein verletzungsbedingter Spielerausfall bei den Jungen konnten unsere Volleyballerinnen und Volleyballer in den vergangenen Wochen davon abhalten an den Stadtmeisterschaften im Beachvolleyball teilzunehmen. Begrüßt wurden wir bei der Ankunft dann auch mit eisig kaltem Sand, aber dafür mit strahlendem Sonnenschein und der gewohnt lockeren Turnieratmosphäre.

In der Gruppenphase des Turniers zeigten wir schon einmal, dass das Leibniz in diesem Jahr mit schwer zu schlagenden Teams angereist war und nach anfänglichen Unsicherheiten konnten unsere Mädchen und Jungen ausnahmslos alle Damen-, Herren- und Mixed-Spiele für sich entscheiden. Bei der Parallelgruppe präsentierte sich das EMA-Gymnasium allerdings mit vergleichbaren Spielergebnissen, sodass die Finalgegner für uns schon früh zu erkennen waren. Im Finale hieß es für uns dann, mindestens zwei der drei Spiele (Damen, Herren, Mixed) zu gewinnen, um mit dem Stadtmeistertitel nach Hause fahren zu können.

Unseren Beachvolleyballdamen war in diesem Turnier wirklich kein Team gewachsen und das zeigten sie auch im Finalspiel. Bedeuten im Beachvolleyball Ergebnisdifferenzen von drei bis vier Punkten schon einen dominanten Sieg, musste sich die EMA mit über zehn Punkten Rückstand geschlagen geben.

Im Herrenspiel galt es dann allerdings sich gegen Gegner durchzusetzen, die unsere Jungs um jeweils einen Kopf überragten. Wir wehrten uns mit Händen und Füßen, kompensierten Größe mit taktischen Tricks und versuchten jede Schwäche der langsameren Gegner auszunutzen. Schließlich mussten wir uns aber doch knapp der Reichhöhe der EMA-Jungs geschlagen geben. Der gesamte Turniererfolg hing damit vom Ausgang des Mixed-Spiels ab.

Für dieses Spiel hatte sich die EMA ihre stärksten Spieler aufgespart, während uns an dieser Stelle unser verletzter Trumpfspieler schmerzlich bewusst wurde. Aber jetzt war nicht die Zeit den Kopf in den Sand zu stecken. Es wurde ein Finalspiel, wie es spannender nicht sein konnte. Beide Teams schenkten sich keinen Ball und arbeiteten sich Kopf an Kopf in Richtung Sieg. Dabei fesselten die nervenzerreißenden Ballwechsel nicht nur die Schülerrinnen und Schüler von Leibniz und EMA. Auch die Spiele um Platz drei und vier kamen zum Erliegen und deren Spieler wurden für die Endphase des Satzes zu unseren Zuschauern. Die Auszeiten waren auf beiden Seiten bereits ausgeschöpft und dann nur ein kleiner Wackler, eine halbe Sekunde der Unsicherheit und wir mussten das Spiel mit minimalem Rückstand abgeben. Natürlich war die Enttäuschung spürbar nach einem so knapp verpassten Stadtmeistertitel, zumal es für die meisten unserer Spieler (altersgruppenbedingt) die letzte Chance war. Selbstverständlich präsentierten sich unsere Schülerinnen und Schüler aber trotzdem als gute Verlierer (bzw. zweite Sieger!) und gratulierten zu einem verdienten Sieg, denn im Beachvolleyball kommt es eben manchmal auf jede halbe Sekunde an.

Wir nehmen von diesem Turnier eine Menge Spaß, spannende Spiele, eine Menge an Spielsiegen und einen ordentlichen Sonnenbrand (trotz Sonnencreme!) mit und wünschen unseren Finalgegnern von Herzen alles Gute bei den Kreismeisterschaften!

Geschrieben von David Feyen

 

 

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